Eishockeynachwuchs beim 1. BMW-CUP in Gebensbach

„Beim ESV gibt es nur Sieger“, sagte Nachwuchsleiter Markus Lauffer nach dem BMW-Cup-Turnier. Zum Siegerfoto angetreten waren (v.l.): EV Regensburg, EV Dingolfing, EC Leipzig, EHC Straubing, ESV Gebensbach und EHC München sowie die BMW-Betriebsratsvorsitzenden links vom M5 Jens Köhler (Leipzig) und rechts von dem PS-Boliden Werner Zierer (Regensburg), Stefan Schmid (Dingolfing), vom Münchner Betriebsrat Hermann Betz und der Dingolfinger Werksleiter Dr. Andreas Wendt.

Der ESV Gebensbach richtete den BMW-CUP 2018 mit sechs teilnehmenden Mannschaften aus und freute sich beim Sepp-Huber-Gedächtnis-Turnier Eishockey-Legende Erich Kühnhackl zu begrüßen.

Gebensbach/Dorfen – Auf ein Eishockeywochenende Nonstop blickt der ESV Gebensbach zurück. Neben den beiden Halbfinalspielen der Ersten Mannschaft im BEV-Pokal Freitag- und Samstagabend stand vor allem der Nachwuchs im Mittelpunkt. Der Samstag fing alles andere als optimal an, nachdem der Zamboni auf dem Eis stehen geblieben war, streikte und eine Riesenmenge warmes Wasser ausgelaufen war. Kurzerhand wurde die Maschine von der Eisfläche runtergeschleppt, ein Spielfeld verlegt und es konnte losgehen. Mit etwas Verspätung konnten die Werksleiter der BMW-Standorte München und Regensburg, Dr. Milan Nedeljkovic und Manfred Erlacher, auf nicht ganz so glattem Parkett mit den ersten Bullys das Turnier um den BMW-CUP 2018 eröffnen. Nachdem der langjährige frühere Eismeister Ernst Zollner hinzugezogen wurde, konnte auch der Zamboni bis zu der in der großen Pause geplanten Eisaufbereitung wieder einsatzbereit gemacht werden. Sechs Vereine aus den BMW-Städten Dingolfing, Regensburg, München und Leipzig sowie der für Landshut eingesprungene EHC Straubing und der ESV Gebensbach als Veranstalter boten in insgesamt 15 Spielen – immer zwei parallel – tolles Nachwuchseishockey mit ihren U10-Kleinstschülermannschaften. Dr. Andreas Wendt, der Leiter des Dingolfinger BMW-Werkes, konnte an den EHC Straubing den Siegerpokal überreichen. Die Gäubodenstädter hatten alle fünf Spiele gewonnen und konnten sich mit 10:0 Punkten und 15:4 Toren souverän Platz 1 vor dem EC Leipzig (7: P./ 13:8 T.), dem EV Dingolfing (5:5/12:11), EV Regensburg (5:5/7:7), EHC München (2:8/5:10) und dem ESV (1:9/2:15) sichern. Im Gedenken an den 2003 im Alter von 23 Jahren plötzlich verstorbenen Spieler und Nachwuchstrainer Josef „Seppi“ Huber veranstaltet der ESV jährlich das Seppi-Huber-Gedächtnis-Turnier für U8-Mannschaften. Der ERSC Ottobrunn ging als Sieger hervor. Auf den Plätzen folgten der EHC Waldkraiburg, der ESV Gebensbach und der EC Pfaffenhofen. Zur Siegerehrung kam er gerade recht: Erich Kühnhackl, Deutschlands Eishockeyspieler des zwanzigsten Jahrhunderts nahm gleich die Pokalverleihung vor. Der ESV Gebensbach hatte bei der Weihnachtstombola der Erich-Kühnhackl-Stiftung den ersten Preis gewonnen. Und somit hatten die U12-Kleinschüler an diesem Sonntagnachmittag im Anschluss an das Turnier ihre Trainingseinheit mit der Eishockeylegende aus Landshut. EA-Redakteur Wolfgang Krzizok, Schriftführer der Stiftung, verteilte einen Satz Trainingstrikots und dann konnte es losgehen. Länger als die 75-minütige Trainingseinheit zog sich der Nachmittag in der Stadiongaststätte mit nicht enden wollenden Fragen der jungen Puckjäger und der abschließenden Autogrammstunde hin. (Bericht: Helmut Findelsberger)

„Wir haben sozusagen Geschichte geschrieben. Der EHC Straubing ist der Gewinner des 1. BMW-Cups in Gebensbach“, so Manfred Lermer, Sportvorstand des EHC Straubing.