LUCKI MAURER KOCHT FÜR DEN EHC STRAUBING

„Ein Puck, ja das könnte vielleicht etwas mit Eishockey zu tun haben?“, so hat sich Lucki Maurer gedacht, als ihm seine Co-Moderation Anni Preuss vor kurzem die kleine schwarze Hartgummischeibe in die Hand drückte. Und er hatte recht: Der erste Tipp, wohin die neue Folge seiner eigenen Sendung „Lucki Maurer– Einfach guad“ führen würde, war schon mal goldrichtig.
Natürlich ging‘s nach Straubing. Genauer gesagt zu den Jüngsten, den Kaderspielern des EHC Straubing e.V. und einem Profi der Straubing Tigers, die der Spitzenkoch und Wagyu-Züchter an diesem Tag bekochen durfte. Das Hallo in der Gäubodenstadt war natürlich groß – schließlich kennt man den „Fleischpapst“, der als Gastjuror bei „The Taste“ und kürzlich mit seinem Sieg über Tim Mälzer bei Kitchen Impossible für Furore in den Medien sorgte. Die Sendung, die nun beim Stammverein der Straubing Tigers im Eisstadion am Pulverturm gedreht wurde, wurde am 23. April um 19.30 Uhr im BR Fernsehen ausgestrahlt.

Anni auf dem Eis
Aber mal von vorne: Bevor so ein Dreh in Corona-Zeiten überhaupt durchgeführt werden kann, müssen natürlich alle Beteiligten getestet werden und ein umfassendes Hygienekonzept vorliegen. Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzverordnung kann nur eine kleine Gruppe – nämlich die Kaderspieler aus der Schüler-Bundesliga – auf dem Eis trainieren. Für den Dreh gab es außerdem eine Sondergenehmigung der Stadt Straubing.
Neben Vorstand Helmut Kößl waren noch Trainer Alex Kercs und Tigers-Profi Stephan Daschner vor Ort, die Moderatorin Anni Preuss alles über das Thema Eishockey in Straubing erzählten. Die Kabarettistin und Gymnasiallehrerin wagte sich dann sogar selbst, mit entsprechender Schutzkleidung, aufs Eis und drehte einige Runden.

Der Besuch bei Vereinen ist ein wichtiger Aspekt der Sendung. Lucki Maurer war als Koch schon viel in der Welt unterwegs, ist aber zutiefst mit seiner niederbayerischen Heimat verwurzelt, zu der auch ein reges Vereinsleben gehört. So entstand die Idee, dass er doch für bayerische Vereine kochen könnte. „Und es war mir wichtig zu zeigen, dass wir in Bayern mehr können als nur Knödel essen“, sagt Maurer selbst. Der Spitzenkoch arbeitet vor allem nach der „Nose-to-tail“-Philosophie, verarbeitet also alle Teile eines Tieres zu leckeren Gerichten. Und es soll natürlich auch immer ein bisschen spannend sein – die Teilnehmer der Sendung wissen also vorher nicht, was genau sie eigentlich aufgetischt bekommen und dürfen dann raten, um was es sich handelt.

Ein Burger – aus was?
Während die jungen Eishockeytalente auf dem Eis trainierten, haben Lucki Maurer und Anni Preuß in der Küche der VIP-Gaststätte im Eisstadion schon mal alles vorbereitet für das anschließende Essen. Aufgeregt nahmen die kleinen Sportler dann am Tisch Platz und freuten sich schon darauf, was ihnen der „Fleischpapst“ wohl servieren würde. Dass es sich dabei um einen Burger handelt, das war den meisten schnell klar. Aber ein Burger – aus was? Das war die Frage und dieses Geheimnis soll natürlich noch nicht gelüftet werden. Eines darf man aber schon verraten: Den Straubingern schmeckte Luckis Kreation durch die Bank „Einfach guad“.

Text: Diana Binder
Fotos: Philipp Thurmeier

Quelle: Straubinger Tagblatt